Elektrofahrrad

Mit dem Elektrofahrrad rasant in Fahrt und in die Zukunft kommen!
Schon lange wird es von Touristen zur Erkundung des Ferienortes genutzt, Frauen und Männer nutzen es für die Fahrt zur Arbeit, Sportler zu Trainingszwecken, Postdienste stellen damit die Briefzustellung sicher und Polizisten sind damit in verkehrsberuhigten Zonen unterwegs: Das Elektrofahrrad schont Umwelt, Schweiß und Nerven, passt sich unterschiedlichen physischen und geografischen Anforderungen an und eignet sich im professionellen wie auch privaten Bereich. Es existiert in den verschiedensten Ausführungen für Damen, Herren und sogar für Kinder. Auch Hersteller haben es erkannt: Das Elektrofahrrad ist auf Reisen, im kombinierten Verkehr, in Sport und Freizeit oder im Alltag das trendige Fortbewegungsmittel der Zukunft!

Funktionen und Vorteile eines Elektrofahrrads

Fahrradfahren zählt zu den beliebtesten Sportarten. Ärzte empfehlen diesen gelenkschonenden Sport für alle Altersstufen. Wo das Elektrofahrrad bisher Gutverdienern vorbehalten war, weiß es aufgrund der wachsenden Nachfrage und der günstigeren Preise nun auch breite Bevölkerungsteile von seinen Vorzügen zu überzeugen. Eine große Umstellung vom Fahrrad zur Elektroversion müssen Verbraucher dabei nicht befürchten. Als erschwingliche Alternative zu Scootern, Mofas, Motorrädern oder Autos bahnt sich das Elektrofahrrad, das auch E-Fahrrad, E-Rad oder Elektrorad genannt wird, seinen Weg in den Alltag der Menschen.

Beim Elektrofahrrad unterscheidet man folgende Typen:
mit einer limitierten oder unlimitierten Tretunterstützung – auch als Pedelec oder schnelles Pedelec bezeichnet – mit selbstfahrendem Zusatzantrieb ohne Tretantrieb. Letztgenannte werden teilweise zu den elektrisch betriebenen Scootern oder Rollern gerechnet, weshalb sie vielfach unter den Begriffen E-Scooter oder E-Roller notiert werden.

Ein Elektromotor treibt das Elektrofahrrad entweder vollständig oder tretunterstützend an. Die Einspeisung der Motorkraft in die Laufräder erfolgt entweder direkt über einen Nabenmotor im Vorder- oder Hinterrad, ein Reibradgetriebe oder indirekt in das Hinterrad, das heißt über einen separaten Ketten- oder Zahnriementrieb oder die Fahrradkette. Im letzteren Fall versorgen wiederum drei verschiedene Möglichkeiten den Antrieb des Elektrofahrrads:

  • über ein in die Kette eingreifendes Ritzel
  • ein zum Kettenblatt paralleles Blatt
  • oder

  • die Tretlagerwelle

Der extern situierte Elektroantrieb umfasst stets

  • den Motor
  • einen zum Teil abnehmbaren Akkumulator
  • sowie die Steuerung

Fahrräder mit beschränkter oder unbeschränkter Tretunterstützung unterscheiden sich abgesehen von einer höheren Geschwindigkeit in Fahrverhalten und Handhabung nur hinsichtlich verkehrsrechtlicher Bestimmungen: Ein Elektrofahrrad mit selbstfahrendem Antrieb zählt in Deutschland laut Gesetz zu den Leichtmofas. Hier sind ein Führerschein der Klasse M oder eine Mofa-Prüfbescheinigung zur Nutzung sowie ein behördliches Versicherungskennzeichen unabdingbar. Diese Zulassungsbestimmungen können in anderen Ländern variieren.
Die Lithium-Batterie des Elektrofahrrads lässt sich in der Regel in ein bis sieben Stunden aufladen. Enorm ist die Lebensdauer der Ladezyklen: Ein Elektrofahrrad kann je nach Bauart bis zu 700 Mal aufgeladen werden.
Neben dem leistungsstarken Motor von 250 Watt – man kann damit modellabhängig eine Schnelligkeit von bis zu 45 Kilometern pro Stunde erreichen! – besitzt das Elektrofahrrad alle qualitativ hochwertigen Features eines handelsüblichen Fahrrades: Fahrradklingel, Schutzbleche, Schaltung, Felgen, Reflektoren an den Pedalen, Hydraulikbremsen und so weiter.
Elektrofahrrad

Das Elektrofahrrad der nächsten Generation

Die Rad-Hersteller haben auf die veränderten Anforderungen der Verbraucher reagiert und den Elektrofahrrad-Markt durch Preisnachlässe demokratisiert. Bei vielen neuen Elektrorädern sind weder Führerschein, Zulassung noch Versicherung erforderlich. Die Reichweite der Akkus kann zwischen 70 und 150 Kilometern betragen. Eine hohe Reichweite ist in Kombination mit einer ausgefeilten Ergonomie nämlich besonders wichtig. Die Modelle der neuesten Generation sind leicht, sportlich und ermöglichen teilweise ein Anfahren durch Pedalkraftsensor.
Auch lässt sich ein vorhandenes Fahrrad oder älteres Elektrofahrrad durch Spezialmodule und Extra-Zubehör aufrüsten oder leistungsstärker machen. Zahlreiche aktuelle Modelle werden von den Herstellern deshalb konstruktiv auf den Elektroantrieb hin ausgearbeitet, manche davon werden sowohl in der normalen als auch in der motorisierten Version angeboten. Eine moderne und solide Technik bei höchster Funktionalität ermöglicht eine kraftvolle Performance des Elektrofahrrads. Leicht-Elektrofahrzeuge wie das Elektrofahrrad repräsentieren die Mobilität der Zukunft.

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